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Infos 2021

27. Sommerlager

Vom 23. bis zum 25. Juli 2021 konnten wir – unter Beachtung der entsprechenden Covid-Massnahmen – das 27. Sommerlager in Willisau durchführen. Insgesamt nahmen 100 Karatekas aus sämtlichen IFK-Dojos der Schweiz teil. Aus dem Dojo Chur reisten nahmen folgende Karatekas teil:

  • Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN
  • Shihan Toni Gansner, 5. DAN
  • Sensei Rolf Imhof, 4. DAN
  • Sensei Fritz Trautmann, 3. DAN
  • Senpai Nadja Gansner, 1. DAN
  • Angela Egli, 3. Kyu
  • Steven Wijnands, 7. Kyu
  • Monique Willi, 7. Kyu
  • Dario Willi, 8. Kyu
  • Kimo Parpan, 9. Kyu
  • Li-Egli Zienci, 10. Kyu
  • Martin Parpan, Weissgurt

Als instruierende Karatekas waren sämtliche Shihans der IFK Switzerland Kyokushinkai angereist:

  • Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN
  • Shihan Klaus Ming, 7. DAN
  • Shihan Beat Näpflin, 7. DAN
  • Shihan Ruth Näpflin, 6. DAN
  • Shihan Raphael Gauch, 6. DAN
  • Shihan Fadil Haxhosaj, 6. DAN
  • Shihan Toni Gansner, 5. DAN
  • Shihan Dolores Emmenegger, 5. DAN
  • Shihan André Emmenegger, 5. DAN

Am Freitagnachmittag, ab 12.30 Uhr, fanden die Prüfungen statt, welche bis nach 18.00 Uhr dauerten. Das Einchecken der anderen Teilnehmenden war ab 16.15 Uhr möglich. Die Trainingszeiten waren die folgenden:

Freitag 20.00 – 22.00 Uhr
Samstag 06.30 – 07.30 Uhr 10.30 – 12.30 Uhr 15.30 – 17.30 Uhr
Sonntag 06.30 – 07.30 Uhr 10.30 – 12.30 Uhr 15.30 – 17.30 Uhr

Die erste Stunde am Freitagabend und die letzte Stunde am Sonntagnachmittag wurde gemeinsam trainiert. Alle anderen Lektionen wurden gruppengerecht zum Üben der Techniken, der Prüfungskombinationen, der Katas und für das Kämpfen zusammengestellt. In der letzten Stunde vor dem Sonntagmittag absolvierten die Karatekas 30 Kämpfe. Nach dem letzten Training kam es zur Bekanntgabe der Prüfungsresultate. Angela Egli bestand die Prüfung zum 2. Kyu – herzliche Gratulation. Es war toll, miteinander trainieren und auch Spass haben zu können. Hoffentlich hält es an. Besten Dank an alle, welche zum Gelingen des Sommerlagers beigetragen haben – OSU.

Hanshi Steve Arneil

Leider erreichte uns die traurige Nachricht, dass Hanshi Steve Arneil, 10. DAN, am Freitag, 02. Juli 2021, in London verstarb.

Hanshi wurde am 29. August 1934 in Rhodesien, dem heutigen Simbabwe, geboren. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Rugby und Boxen. Später kamen Judo und Karate hinzu, wobei ihn sein Weg über China nach Japan führte. Zu Beginn der Sechzigerjahre trainierte er in Tokyo bei Sosai Masutatsu Oyama, dem Gründer des Kyokushinkai Karates. Am 21. Mai 1965 absolvierte er das Hyakunin Kumite (Hundertmannkampf) erfolgreich als erster Kyokushinkai Karate Schüler. Sosai Oyama sandte ihn dann zur Verbreitung des Karates nach Europa. Hanshi liess sich folglich in London nieder. Seit 1977 besuchte er regelmässig die Schweiz und hielt Sommerlager und Weekends ab. Wir konnten von seinem grossen Wissen und seiner Karateleidenschaft stets profitieren. Im Jahre 1991 gründete er die International Federation of Karate (IFK) Kyokushinkai, bei welcher wir Mitglied sind.

Wir verloren einen ausgezeichneten Lehrer, einen Freund und auch unseren Karatevater (Papa Karate). Wir werden deine Fussstapfen des Kyokushinkai Karates weiterführen – OSU.

IFK Weltverband

Der Weltverband International Federation of Karate (IFK) Kyokushinkai hat 60 Mitgliedsländer. Im Vorstand des Weltverbandes sind folgende Karatekas vertreten:

  • Hanshi Steve Arneil, 10. DAN aus Grossbritannien, Gründer des Weltverbandes International Federation of Karate Kyokushinkai
  • Shihan David Pickthall, 7. DAN aus Grossbritannien, Präsident des Weltverbandes International Federation of Karate Kyokushinkai
  • Shihan Liam Keaveney, 7. DAN aus Irland, Vizepräsident & Sekretär des Weltverbandes International Federation of Karate Kyokushinkai
  • Shihan Alexander Taniuskhin, 8. DAN aus Russland, Vizepräsident des Vorstandes
  • Shihan Mike Monaco, 8. DAN aus den USA, Bereich Planung und Koordination
  • Shihan Eduard Gabathuler, 7. DAN aus der Schweiz, Bereich Strategie

Die jeweiligen Landesvertreter arbeiten eng mit dem Vorstand zusammen und sind für den regelmässigen Kontakt mit dem Weltverband sowie den 60 angeschlossenen Nationen zuständig, was in den letzten Monaten Corona bedingt schwierig war. Aus diesem Grund entschloss sich der Vorstand, am Sonntag, 30. Mai 2021, um 15.00 Uhr Schweizer Zeit, das erste, weltweite Landesvertretertreffen via Zoom durchzuführen. Insgesamt waren 41 Nationen vertreten und die Themen waren:

  • Willkommensgrüsse von Hanshi sowie der Vorstandsmitglieder des Weltverbandes
  • Neues aus den Komitees Kyokushinkai und Kata
  • Planung zur Schaffung einer IFK-Mediengruppe
  • Mentorenprogramm für neu eingetretene Länder
  • Kriterien für Gradierungen ab 4. DAN und höher
  • Richtlinien & Ablauf für die Einladung von Instruktoren aus dem Ausland
  • Richtlinien für die Ausführung des Landesvertreteramtes
  • Förderung des Kommunikationsverständnisses für Landesvertreter
  • Varia

2. Dojomedaille 2021

Am Donnerstag, 20. Mai 2021, ging es um die zweite Dojomedaille „Beste Kata“. Insgesamt dreizehn Karatekas zeigten zwei Mal die Kata Taikyoku Sono Ichi. Am Schluss wurden die Leistungen durch die vier Instruktoren bewertet. Die Medaille „Beste Kata“ wurde durch Hadie Alayan gewonnen – herzliche Gratulation.

18. Budotrainingstag

Am Samstag, 08. Mai 2021, wurde der achtzehnte Budotrainingstag in der Turnhalle Felsberg durchgeführt. Insgesamt 83 Karatekas aus den vier Dojos Chur (39), Ilanz (22), Obwalden (8) und Oftringen (14) nahmen teil.

In der Morgenlektion von 09.30 Uhr - 11.30 Uhr stand Kumite auf dem Programm. Von 12.30 Uhr - 14.30 Uhr wurden Katas in Gruppen repetiert und gelernt. Zum Schluss, von 15.30 Uhr - 17.00 Uhr, wurden Kihon und Renrakus trainiert.

Wir danken den Instruktoren Shihan Edi Gabathuler 7. DAN, Shihan Klaus Ming, 7. DAN, Shihan Fadil Haxhosaj, 6. DAN, Shihan Toni Gansner, 5. DAN, Sensei Rolf Imhof, 4. DAN, Sensei Eveline Wallimann, Sensei Fritz Trautmann, Sensei Mirco Furger und Sensei Barbare De Patre, alle 3. DAN, sowie Senpai Ronny Schlegel, Senpai Claudia Schlegel und Senpai Fabio De Patre, alle 1. DAN, für ihren Einsatz. Wir freuen uns schon auf den Budotrainingstag 2022.

Trainingsbeginn Erwachsenenkarate

Am Dienstag, 20. April 2021, konnte endlich wieder mit dem Erwachsenentraining – unter Einhaltung der neusten Coronaregeln – begonnen werden. Dies, nachdem ab Montag, 07. Dezember 2020, das Training nicht mehr ausführbar war.

Krankenkasse

Einige Krankenkassen bezahlen einen Beitrag an ein gesundheitsförderndes Training. Sich erkundigen lohnt sich allemal. Die Vergütungshöhe ist unterschiedlich. Einige Krankenkassen haben ein spezielles Formular um eine Rückvergütung zu beantragen, andere benötigen einfach den Nachweis der ausgeführten Zahlung, gemeinsam mit der Rechnung. Informiert euch direkt bei eurer Krankenkasse. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Müde? Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum

Nicht immer ist die Zuckerquelle gleich ersichtlich, dennoch versüssen Ketchup & Co. unseren täglichen Speiseplan.

Der Zuckerverbrauch in der Schweiz beträgt pro Kopf 42 Kilogramm; auf den Tag gerechnet sind das über 115 Gramm: so als würde jeder Schweizer Einwohner täglich mehr als eine normale Tafel Schokolade essen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen und Kindern, die Menge an freiem Zucker auf weniger als zehn Prozent der gesamten Energiezufuhr zu minimieren. Das sind 50 Gramm oder zirka zwölf Teelöffel Zucker pro Tag. Halbiert sich dieser Wert, würde dies zu weiteren gesundheitlichen Vorteilen führen. Unter „freiem Zucker“ werden Zuckerarten wie Saccharose, Glucose und Fructose zusammengefasst, die der Nahrung bei der Herstellung zugefügt werden. Zu viel davon macht die Zähne löchrig, die Taille runder und ernsthaft krank.

Zuckerersatz statt weisser Zucker

Die Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung geht nicht von heute auf morgen. Wenn Sie aber einmal damit begonnen haben, den Zucker in Ihrer Ernährung zu reduzieren, fällt es immer leichter. Sind Sie an eine gewisse tägliche Süsse gewohnt? Dann ist es zu Beginn einfacher, wenn Sie den raffinierten Haushaltszucker durch einen Zuckerersatz austauschen. Natürliche Alternativen ist Birkenzucker (Xylit), der 40 Prozent kalorienärmer ist als Zucker, kommt dafür ohne Kalorien aus. Bei gekauften Lebensmitteln wählen Sie bewusst solche ohne zugesetzten Zucker aus. Machen Sie um das Süssigkeitenregal einen grossen Bogen. Wer nichts Süsses zu Hause hat, kommt nicht in Versuchung. Unser Geschmackssinn gewöhnt sich mit der Zeit an die geringere Süsse im Essen, sodass Sie mit wesentlich weniger auskommen werden. Beim Essen gilt: Wer satt ist, greift weniger zu Süssem. Muss es trotzdem ein Snack zwischendurch sein, dann sind Nüsse oder Oliven geeignet. Gemeinsam statt einsam: Was beim Sport funktioniert, passt auch zur Zuckerfrei-Challenge.

Weshalb Zuckerreduktion wichtig ist

Antriebslosigkeit, Haarausfall, Konzentrationsschwäche, Nervosität, Magen-Darm-Probleme, Müdigkeit, unreine Haut oder Schlafstörungen sind nur einige mögliche Auswirkungen eines zu hohen Zuckerkonsums. Zucker liefert in erster Linie Kalorien. Und zwar viele. In zweiter Linie praktisch keine wertvollen Nährstoffe. Zucker an und für sich wäre nicht schlecht; das Problem ist das Konsumverhalten der Menschen. Alles soll schnell gehen…. Zeit, um richtig zu kochen bleibt oft auf der Strecke, sodass zu Fertiggerichten gegriffen wird. Haben Sie die Zutatenliste Ihrer Einkäufe schon mal studiert? Es lohnt sich, genau hinzuschauen. Häufig sind Dinge aufgeführt, die eigentlich gar nicht hingehören. Meiden Sie Gerichte, die E-Nummern oder Zusatzstoffe enthalten. Je reiner und weniger Zutaten, desto besser. Zu einer zuckerfreien Ernährung gehört es nicht nur, auf den freien Zucker zu verzichten, sondern vielmehr den zugesetzten Zucker wegzulassen. Versteckter Zucker verbirgt sich hinter Namen, die mit –ose enden: Saccarose/Haushaltszucker, Lactose/Milchzucker, Maltose/Malzzucker, Fructose/Fruchtzucker, Glucose/Dextrose/Traubenzucker, Raffinose/Dreifachzucker. Je weiter vorne eine Zutat in der Zutatenliste aufgeführt ist, desto mehr steckt drin. Steht Zucker unter den ersten drei Zutaten, ist mit Sicherheit viel davon enthalten – also besser Finder weg!

Clean Eating – gesunder Ernährungstrend

Mit naturbelassenen, unverarbeiteten, saisonalen und regionalen Lebensmitteln wird frisch, schonend und gesund gekocht – sozusagen „zurück zur Natur“. Im Vordergrund steht Essen in vollwertiger, reiner Form: Obst, Gemüse, Salat, Fisch, Vollkornprodukte, Pseudogetreide. Durch die vollwertige Ernährungsform muss auf nichts verzichtet werden. Täglich stehen Kohlenhydrate, Proteine und Fette auf dem Speiseplan, ergänzt mit zweieinhalb bis drei Liter Wasser (Kräuter/Grüntee, Zitronenwasser, Infused Water). Ein kleiner Wochenplan macht während der Ernährungsumstellung Sinn. Clean Eating bedeutet auch, Lebensmittel mit Konservierungs- und Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen, Süssstoffen, Zucker und Transfettsäuren oder stark verarbeitete Nahrungsmittel wegzulassen.

Zuckerfreie und –arme Lebensmittel:

  • Fisches/saisonales Gemüse und Obst
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Linsen
  • Vollkornbrot, -teigwaren, - reis
  • Pseudogetreide wie Amaranth, Buchweizen, Quinoa
  • Nüsse, Samen und Kerne
  • Fisch und Eier (unverarbeitet und ohne gekaufte Marinaden)
  • Naturbelassene Milchprodukte wie Käse oder Naturjoghurt ohne Zucker
  • Öle und Fette wie Butter, Olivenöl, Kokosöl
  • Frische und getrocknete Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Oregano
  • Mineralwasser, ungesüsster Kaffee oder Tee

Quelle: DIE VOLLWERTIGE Zeitung für mehr Vitalität, Ausgabe 4, Titelseite, April 2021, Nicole Wogg, dipl. Ernährungsberaterin WSZ

1. Dojomedaille 2021

Am Donnerstag, 18. Februar 2021, ging es um die erste Dojomedaille in diesem Jahr. Insgesamt 7 Karatekas gaben bei den 2 x 15 Liegestützen, 2 x 15 Kniebeugen und 2 x 15 Bauchaufzügen ihr Bestes. Am Schluss wurden die Leistungen durch die drei Instruktoren bewertet. Die Medaille „Beste Kraftübungen“ wurde durch Balestra Irina gewonnen – herzliche Gratulation.

KWU

Die Kyokushin World Union (KWU) ist eine Vereinigung von verschiedenen Karateorganisationen. Die Gründungsorganisationen sind unsere Organisation, die International Federation of Karate (IFK), die Organisation Kyokushin-Kan und die Organisation Kyokushin World Federation (KWF). Das Ziel der KWU ist es, gemeinsame Turniere und Kumite-Trainingslager abzuhalten.

Am Sonntag, 10. Januar 2021, trafen sich Shihan Niklas Albrecht, 5. DAN Kyokushin-Kan, Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, und Shihan Toni Gansner, 5. DAN, beide IFK Switzerland Kyokushinkai, im Dojo Chur. Dort unterschrieben sie als letzte Verantwortliche die Dokumente zur Gründung der KWU Switzerland.

22. DAN-Seminar

Für Samstag, 09. Januar 2021, war das jährliche DAN-Seminar der IFK Switzerland Kyokushinkai geplant. Dieser Anlass musste in Folge der Coronavirus-Prävention abgesagt werden.