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Infos 2016

Weiterbildungs-/Studienreise Japan

Am Montag, 07. November 2016, flogen Shihan Edi Gabathuler und Shihan Toni Ganser nach Tokyo. Auf Grund der Hilfe von Sempai Eijiro Kambe, 2. DAN Kyokushinkai Kan, konnten wir sofort unser Hotel in District Oimachi in Tokyo beziehen. Danach besuchten wir die Örtlichkeiten Hakone, Kyoto, Mitsumine, Hakata sowie Hiroshima und wiederum Tokyo. Während unseren Besuchen hatten wir Gelegenheiten, in verschiedenen Dojos und im Mitsumine Shrine – dem Trainingsort wo viele Lager und Wasserfalltrainings des Kyokushinkai International mit Sosai Masutatsu Oyama abgehalten wurden – zu trainieren. Im Weiteren konnten wir das „All Japan Open Kyokushinkai Kan Tournament“ in Tokyo von den Ehrenplätzen aus mitverfolgen. In Hakata hatten wir zusätzlich die Möglichkeit das Sumoringen live mitzuerleben und mit Sumoringern das Nachtessen einzunehmen. Gestärkt mit nachhaltigen Eindrücken und weiterem Wissen über unser Karate traten wir am 21. November 2016 die Heimreise in die Schweiz an.

Wir danken Sempai Eijiro für seine grosse Hilfe und Herzlichkeit. Wir hoffen, an der KWU-Weltmeisterschaft vom 25. und 26. November 2017 wiederum in Japan sein zu können.

4. Dojomedaille 2016

Am Donnerstag, 03. November 2016, ging es um die vierte Medaille dieses Jahres: "Bestes Dehnen". Dazu traten 14 Karatekas vom Rot- bis Blaugurt an. Die Bewertungen wurden von den fünf Instruktoren vorgenommen. Nachdem die Karatekas in der Grätsche in zwei Durchgängen je 20x nach rechts und links sowie zur Mitte gedehnt hatten, wurde Jessica Tscholl als Siegerin gewählt - herzliche Gratulation.

Weekend Weissrussland

Am Freitag, 21. Oktober 2016, flog Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, Warschau. Dort wurde der vom Landesvertreter von Weissrussland, Shihan Dmitry Alenovich, abgeholt. Danach ging die Fahrt über sechs Stunden weiter zur Grenze. Am Übergang zwischen Polen und Weissrussland wurden wir an fünf verschiedenen Stellen über insgesamt 45 Minuten kontrolliert. Schlussendlich trafen wir ein Brest ein.

Anderntags und am Sonntag fand das Trainingslager, zu welchem sich über 170 Karatekas aus ganz Weissrussland eingefunden hatten, statt. Die Themen waren Kraftübungen, verschiedene Katas mit Selbstverteidigungserklärungen und Selbstverteidung mit Angriffen, Hebeln und Abführgriffen.

Unmittelbar nach dem Training ging es wieder zurück zur Grenze. Nach nur ca. 30 Minuten Kontrolle waren wir in Polen und die dreistündige Fahrt zum Flughafen Warschau ging weiter. Danach erfolgte der Abflug in die Schweiz.

Unglaublich aber wahr: Karate mit Bär, eine Meldung und ihre Geschichte

Ein Bericht aus dem Magazin „DER SPIEGEL“ 38/2016, Seite 61.

Ein Japaner und ein Bär treffen sich beim Angeln. Kein Witz. Trotzdem eine gute Pointe die hier 1 zu 1 weitergegeben wird:

Natürlich hat auch Atsushi Aoki die vier Landsleute bedauert, die in diesem Jahr bereits von wilden Bären getötet worden waren. Einige von ihnen hatten in den Wäldern Nordostjapans Gräser und Kräuter gesammelt, als sie von Tieren angefallen worden waren.

Die Nachrichten, die Aoki damals im Fernsehen mitbekam, klangen jedes Mal ähnlich fürchterlich: Erst wurde über die Vermissten berichtet, dann fand man einzelne Kleidungsstücke und schliesslich ihr Leichen. Und später zogen Trupps von Feuerwehr, Polizei und Bauern mit Gewehren in die Wälder, um die Pelztiere zu erlegen. Denn ein Bär, der Menschen getötet hat, diese Regel gilt in Japan seit alters, darf nicht weiterleben.

Für Aoki schien die Gefahr allerdings weit weg. Hier in Naganohara, einer Gemeinde nur dreieinhalb Zugstunden von Tokyo entfernt, war Aoki noch nie einem Bär begegnet. Und überhaupt: Wild lebende Tiere – die passten nicht mehr zur drittgrössten Industrienation, dem Land der superschnellen Shinkansen-Züge, der sprechenden Fahrstühle und der Trompete spielenden Roboter.

Gewiss, die Affen, die durch ländliche Gegenden streunen, gehören immer noch zum japanischen Alltag. Wenn sie rudelweise in den Onsen, den heissen Quellen, baden, dann bietet das immer wieder Anlass für putzige Filmberichte, die auch die übrige Welt belustigen. Die heimischen Bären sind dagegen für die meisten Japaner weit weg. Und damit auch die Tatsache, dass am Rande der Zivilisation oft noch erstaunlich viel ungezähmte Natur überlebt hat.

„Zuerst hörte ich nur ein Knacken“, sagt Aoki, „dann stand er plötzlich vor mir“.

Es war an einem Nachmittag Anfang September. Aoki, 63, war mit dem Auto in die Berge nahe seinem Dorf gefahren, um zu fischen. Vier Fische hatte er bereits gefangen. Er genoss die Einsamkeit, den plätschernden Fluss. Gut tat ihm auch die saubere Luft: Der frühere Lkw-Fahrer leidet unter einem Lungenemphysem, einer krankhaften Aufblähung der Lungenbläschen, das Atmen fällt ihm schwer. Daher kann er seinen Beruf seit Jahren nicht mehr ausüben, er ist arbeitslos.

Doch plötzlich spielten die alltäglichen Sorgen für Aoki keine Rolle mehr – die Fische, die er eben gefangen hatte, die Arbeitslosigkeit, die Krankheit. „Mir blieb keine Sekunde zum Nachdenken“ sagte er. „Es ging nur noch um eine Frage: Besiegte der mich, oder besiege ich ihn“?

Ein anderer Mensch wäre im Angesicht des schwarzen Pelztieres vielleicht vor Schreck erstarrt. Und das wäre für diesen anderen Menschen dann wohl das Ende gewesen.

Und anfangs schien es tatsächlich, als hätten die letzten Minuten für Aoki begonnen. „Der Bär ging auf mich los, er startete einen Angriff nach dem anderen.“ Mit den scharfen Krallen seiner Tatze verletzte er Aoki neben dem rechten Auge, er riss ihm auch eine Wunde in ein Bein. „Hätte er mich ganz zu Boden geworfen, hätte er mich sicher zerfleischt.“

Doch Aoki liess sich vom anfänglichen Schock nicht lähmen. Und nur deshalb kann er nun selbst berichten von seinem Abenteuer, das ihn über Japan hinaus berühmt gemacht hat. Denn er ging gegenüber dem Bären sogleich in Abwehrstellung, so wie er es als Karatekämpfer über 30 Jahre lang trainiert und auch anderen beigebracht hatte. Statt nachzudenken, überliess er sein Gehirn instinktiv der festen Abfolge von Kampfbewegungen: Er hielt den linken Arm schützend vor sein Gesicht und ging selbst zum Angriff über.

Nun, wo seine Wunden fast verheilt sind, kann Aoki fast schon wieder lachen über die lebensbedrohliche Situation. Ein Japaner, der mit der heimischen Kampfsportart Karate einen Bären bekämpft, klar, das klingt komisch. Doch das eigentlich Erstaunliche: Aoki hatte seit über zehn Jahren kein Karate mehr ausgeübt – wegen seiner Lungenkrankheit.

Aber was man gründlich trainiert hat, verlernt man eben nicht so schnell. Insofern hat sich zumindest in diesem Fall, bei Aoki, dem Bärenbezwinger, traditionelles japanisches Krisenmanagement bewährt: Denn ähnlich wie in den Kampfsportarten Karate oder Judo setzt die heimische Drillkultur auf das sture Einüben fester Abläufe. Statt die Tradition individuell zu hinterfragen, wird jede Bewegung handbuchartig geübt, wieder und wieder, bis sie sitzt.

Diese Methode stösst bisweilen an die Grenzen, vor allem wenn Unvorhergesehenes passiert, wie etwa bei der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Doch sie funktioniert offenbar dort, wo noch Naturgesetze herrschen, wie in den Wäldern um Naganohara. Dort rettete ein Karatetrick Aoki das Leben: Mit der rechten Faust schlug er den Bären gezielt in die Augen. Und damit löste er wiederum einen Überlebensinstinkt beim Bären aus: Das Tier liess plötzlich von Aoki ab und floh ins Dickicht.

Jetzt könnte man vermuten, dass auch Aoki anschliessend sofort das Weite gesucht hätte. Doch er musste erst mal verschnaufen. „Plötzlich spürte ich meine Lunge, es dauerte eine Weile, bis ich wieder zu Atem kam“, sagte er. Dann sammelte er seine Angelruten ein und den Eimer mit den Fischen. Er fuhr in ein Krankenhaus und liess seine Wunden behandeln. Am Abend bereitete er dann die vier Fische zu. „Die habe ich alle aufgegessen.“

Auch künftig will Aoki an derselben Stelle fischen. Dann will er sich aber nicht nur auf seine Karatekünste verlassen. Er will sich, wie es die Behörde empfiehlt, auch ein Glöckchen umhängen, dessen Bimmeln Bären angeblich schon von weitem abschreckt.

British Open

Am Donnerstag, 29. September 2016, begaben sich Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, und Shihan Toni Gansner, 5. DAN, nach London. Am Samstag, 01. Oktober 2016, fand das British Open, mit einer sehr starken, internationalen Teilnehmer Schaft statt. Während dem Turnier amteten sie bis in die Finalkämpfe als Ecken- und Hauptkampfrichter und konnten dabei wertvolle Erfahrungen gewinnen. Das Niveau war ausserordentlich hoch und die Kämpfe technisch anspruchsvoll. Wir danken dem British Karate Kyokushinkai, dass wir teilnehmen konnten.

3. Dojomedaille 2016

Am Donnerstag, 15. September 2016, ging es um die dritte Medaille dieses Jahres: "Bester Mae-Tobi-Geri". Dazu traten 8 Karatekas vom Blau- bis Schwarzgurt an. Die Bewertungen wurden von den drei Senior - Instruktoren vorgenommen. Nachdem die Karatekas je fünf Sprünge rechts und links zu den Bällen, welche in einem Netz an den Ringen aufgehängt waren, ausgeführt hatten, wurde Samira Cajacob als Siegerin gewählt - herzliche Gratulation.

Die Vorteile des gemeinsamen Trainings

Wir Menschen sind einzigartig, mit persönlichen Bedürfnissen, Motivationen und Wünschen. Das Erlernen des Umganges mit diesen einzigartigen und persönlichen Bedürfnissen stellt einen wunderbaren Selbstfindungsprozess dar. Nun, was hat das mit Budo und dem Training im Dojo zu tun?

Es ist zweifellos sehr wichtig, sich selbst als Individuum zu betrachten. Doch hat sich auch gezeigt, dass wir meist glücklicher und gesünder sind, wenn wir unser Leben mit Menschen teilen können, die ähnliche Auffassungen, Wünsche, Ziele und Bedürfnisse im Leben haben. Selbst wenn wir nicht immer einer Meinung sind und unsere Bedürfnisse nicht zu 100 % übereinstimmen, fällt es viel leichter, die Kunst des „Jüngerwerdens“ oder „Jüngerbleibens „ – das Do (den Weg) - untereinander zu praktizieren. Dies mit gesundheitsbewussten Menschen, die sich auf die positiven Aspekte des Lebens konzentrieren.

Es ist nicht nur ein Glaube, dass sich unsere Mitmenschen auf unsere Gesundheit auswirken, sondern es ist bewiesen. Zu diesem Thema gibt es viele Forschungsarbeiten. Die Chancen auf Gesundheit steigen schon, wenn man einfach mit einer gesund lebenden Person zusammen lebt. Das Gegenteil trifft natürlich ebenso zu. Verbringt man viel Zeit mit unglücklichen, unter Bewegungsmangel leidenden Freunden, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man selber weniger gesund lebt.

Ich weiss, dass ich es eher schaffe, meinen inneren „Schweinehund“ zu besiegen und ins Karatetraining zu gehen, wenn ich im Dojo mit meinen Gleichgesinnten verabredet bin. Ich weiss, dass es meinen karatetreibenden Freunden genauso geht. Wenn wir uns zusammen die Kraft der Dojogemeinschaft zunutze machen, so profitieren wir, bekämpfen den Bewegungsmangel und unsere Gesundheit wird gestärkt.

Es ist also viel einfacher, unsere Bedürfnisse mit einem Team von gleichgesinnten Karatekas zu trainieren und zu erfüllen, da wir uns gegenseitig mit den körperlichen Übungen unterstützen. Diese – unsere Gemeinschaft – ist ein wertvolles Hilfsmittel. Wir können uns gegenseitig helfen. Es fühlt sich gut an weiterzukommen, etwas Neues zu lernen und beständig zu üben. Wir brauchen einander um die Trainingserfolge in der Kihon, in den Katas oder im Kumite möglich zu machen und zu teilen. Es gilt stets derselbe Grundsatz: Gemeinsam ist kein Ziel unerreichbar. Je mehr Menschen auf das Ziel hinarbeiten, desto besser werden die Ergebnisse für jeden einzelnen Karateka. Dieser Effekt ist der rote Faden für den Karate-Do.

5. Rheintraining

Am Sonntag, 28. August 2016, konnten wir bei ca. 29 Grad Celsius das fünfte Rheintraining durchführen. Insgesamt nahmen 29 Karatekas daran teil. Mit dabei waren 4 Gäste aus dem Dojo Ilanz.

Das erste Training fand von 10.00 – 11.35 Uhr statt. Dabei wurden diverse Techniken und verschiedene Kataformen geübt. Zwischendurch begaben wir uns in kühle Rheinwasser, wo wir Arm- und Beintechniken sowie Liegestützen und Bauchaufzüge ausführten. Nach dem Essen ging es mit Ippon- und Sanbonkumites weiter. Danach folgten weitere Kombinationen mit Techniken, welche den angreifenden Karateka zu Fall brachten. Danach wurde gekämpft. Zum Schluss konnten die Braun- und Schwarzgurte mit den mitgebrachten Samuraischwertern, die mit Rheinwasser gefüllten Wasserflaschen, zerteilen.

Das sechste Rheintraining ist am 27. August 2017 geplant und befindet sich bereits in der Agenda unserer Homepage. Wir hoffen wiederum auf eine rege Beteiligung.

Sommerlager Rumänien

Vom Freitag, 12. August 2016, bis zum Sonntag, 14. August 2016, wurde das rumänische IFK-Sommerlager in Paltinis, das sich in der rumänischen Berkette „Karpaten“ und auf einer Höhe von ca. 1‘400 m befindet, durchgeführt. Paltinis ist ca. 25 km von Sibiu, wo am 25. und 26 Mai 2017 die IFK-Kumite Weltmeisterschaft stattfindet, entfernt. Das Sommerlager wurde von Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, geleitet. Es fanden sich dazu über 100 Karatekas aus allen 11 Dojos von Rumänien ein.

Von 17.00 Uhr bis 21.15 Uhr begann der erste Teil der Prüfung, an welcher 25 Karatekas teilnahmen. Während dem Nachttraining von 02.00 Uhr bis 03.20 Uhr wurden Techniken – vor allen Ellbogenschlag- und Beintechniken - trainiert. Von 07.00 Uhr bis 08.00 Uhr standen verschiedene Sets von Kraftübungen auf dem Programm. Da wir uns in den Bergen befanden, wir nur draussen trainieren konnten und es immer leicht regnete, war es fortwährend frisch. Von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr wurden die beiden Katas Taikyoku Sono Ichi und Ni und der Selbstverteidigungsanwendungen ausgeführt. Am Abendtraining, vom 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr, konzentrieren wir uns auf den richtigen Ablauf der Sanchin no Kata. Dies mit Ibuki und Kiai. Danach ging es an die Ausführung der Kata Saiha verbunden mit den entsprechenden Selbstverteidigungstechniken. Ab Anbend fand die Sayonaraparty statt, an welcher Shihan Edi auf Grund seiner Einsätze für die IFK Rumänien mit dem Titel des „Ehrenpräsidenten“ versehen wurde. Während dem Sonntagmorgentraining, von 07.00 Uhr bis 08.00 Uhr, wurden diverse Beintechniken und die Sanchin no Kata geübt. Im letzten Training, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, wurde gekämpft und zum Schluss mussten die drei Prüflinge auf den Sandan ihre persönliche Kata vorzeigen. Bei der Bekanntgabe der Prüfungsresultate konnten 24 Karatekas ihren neuen Grad in Empfang nehmen.

Um 14.00 Uhr begaben wir uns mit dem Auto in Richtung Schweiz. Am Montagmorgen, nach 1‘500 km sowie etwas müde, erreichten wir um 09.00 Uhr den Kanton Graubünden.

Bericht zum Sommerlager 2016

Total 145 Karatekas aus 11 Dojos der IFK Switzerland Kyokushinkai nahmen am Sommerlager teil. Geleitet wurde das Lager von Hanshi Steve Arneil, 10. DAN, aus Grossbritannien. Es wurden verschiedene Kihon- und Kataformen sowie schwerpunktmässig die Stellungen geübt. Ein spezielles Augenmerk wurde dem Drehen – „lock it“ wie Hanshi treffend sagte – geschenkt. Trainiert wurde jeweils von 06.30 bis 07.30 Uhr, 10.30 bis 12.30 Uhr und von 15.30 bis 17.30 Uhr. Am Dienstagnachmittag begaben wir uns zum Wasserfall und konnten uns vom prickelnden Wasser berieseln lassen. Abgerundet wurde das Sommerlager mit insgesamt 50 Kämpfen, an welchen die Karatekas über 16-jährig teilnahmen. Danach wurden die Selektionen für das Severn Challenge Turnier in Wales, das am 29. Oktober 2016 stattfindet, bekannt gegeben. Aus dem Dojo Chur wurden folgende Karatekas nominiert: Luca Remo Gansner und Aron Janka, beide 2. Kyu, sowie Samira Janka. Begleitet werden sie vom stellvertretenden Nationaltrainier Shihan Toni Gansner, 5. DAN. Am Donnerstagmorgen wurden die Prüfungsresultate bekannt gegeben. Sechs unserer Karatekas konnten den neuen Grad in Empfang nehmen: Sempai Nadja Gansner, Sempai Sergio Laim und Sempai Sutharshan Thavarasah, alle 1. DAN. Im Weiteren Samira Janka, 4. Kyu, Samira Cajacob, 5. Kyu, und Jann Lampert, 9. Kyu. Herzliche Gratulation.

Vorschau zum Sommerlager 2016

Am 23. bis zum 28. Juli 2016 findet das 22. Sommerlager unter der Leitung von Hanshi Steve Arneil, 10. DAN, in Willisau / LU, statt. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Junioren und Erwachsene aus dem Dojo Chur dazu entschliessen können, mit zu machen. Das Sommerlager bietet eine sehr gute Gelegenheit um viel lernen zu können. Es besteht auch die Möglichkeit, tageweise daran teil zunehmen. Für Fragen und / oder den Erhalt der Ausschreibung steht Shihan Edi Gabathuler gerne zur Verfügung. Es kann die Anmeldung auch online unter www.ifk-schweiz.ch > unter dem Frontbild > SOLA 2016 zu Anmeldung online getätigt werden. Bis jetzt haben sich folgende 26 Karatekas (letztes Jahr 21) angemeldet:

Shihan Edi Gabathuler 7. DAN 24.12.1958
Shihan Toni Gansner 5. DAN 03.10.1968
Sensei Rolf Imhof 4. DAN 06.06.1956
Sempai Fritz Trautmann 2. DAN 21.04.1969
Sempai Andreas Janka 1. DAN 20.01.1970
Sutharshan Thavarasah 1. Kyu 11.10.1998
Nadja Gansner 1. Kyu 23.06.1998
Sergio Laim 1. Kyu 20.01.1998
Luca Remo Gansner 2. Kyu 13.12.2001
Aron Janka 2. Kyu 15.03.2002
Alessia Albanesi 2. Kyu 30.05.1998
Samira Janka 5. Kyu 11.02.2004
Samira Cajacob 6. Kyu 21.12.2004
Carolina Raschein 6. Kyu 07.03.2005
Jasmin Hartmann 6. Kyu 10.01.2000
Julia Hartmann 6. Kyu 07.01.2001
Enrico Lampert 8. Kyu 10.05.2006
Angela Egli 8. Kyu 30.11.2005
Carlo Kurfess 8. Kyu 23.03.1992
Alessio Berger 9. Kyu 18.02.2005
Pascale Lienhard 9. Kyu 27.02.1999
Keller Yohansel 9. Kyu 02.11.2006
Keller Yowaldy 9. Kyu 22.09.2005
Jann Lampert 10. Kyu 22.07.1977
Gian-Luca Meier 10. Kyu 12.09.2006
Monique Willi Weissgurt 15.04.1982

Russisches Sommerlager

Vom Mittwoch, 29. Juni 2016, bis zum Sonntag, 03. Juli 2016, nahm Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, am Bushido Mon Sommerlager in Russland teil. Es fand erneut in der Orschaft Yelizarevo, ca. 2 Stunden südlich von Moskau, statt. Die vier Tagestrainingseinheiten fanden von 06.00 bis 08.00 Uhr, von 11.00 bis 13.00 Uhr, von 16.00 bis 18.00 Uhr und von 20.30 bis 22.00 Uhr statt. Trainiert wurden Elemente des Kyokushinkai Karates (Techniken, Katas und Selbstverteidigung), Nagaika, Tonfa und Messerkampf. Insgesamt nahmen 50 Karatekas am Lager teil. 16 Karatekas gingen an die Prüfung zum nächsten Grad und 14 davon bestanden sie. Es war wiederum ein interessantes, jedoch auch anspruchsvolles Sommerlager. Besten Dank an Shihan Victor Fomin, 6. DAN, aus Moskau, welcher die Lagerleitung inne hatte.

2. Dojomedaille

Am Donnerstag, 02. Juni 2016, ging es um die zweite Dojomedaille „Beste Kata“. Es nahmen daran neun Blaugurte teil. Nachdem sie zwei Mal die Kata Taikyoku Sono Ichi und zwei Mal die Kata Taikyoku Sono San gemacht hatten, wurde die Bewertung von den vier Instruktoren vorgenommen. Am Ende des Trainings konnte Enrico Lampert die Dojomedaille „Beste Kata“ entgegennehmen – herzliche Gratulation.

Sportlerehrung

Am Montag, 23. Mai 2016, fand die Sportlerehrung der Stadt Chur statt. Der Anlass wurde um 18.00 Uhr im Rathaus, im Beisein des Stadtpräsidenten Urs Marti durchgeführt. Aus unserem Dojo wurden Aron Janka, Tenzin Norsang, Samira Janka und Samira Cajacob für ihre Leistungen im Kyokushinkai Karate gewürdigt. Begleitet wurden sie von Sempai Andi Janka und Fabian Cajacob. Herzliche Gratulation, wir sind stolz auf euch.

3. weltweites Schwarzgurtlager

In den Jahren 2001 und 2004 wurden die ersten Schwarzgurtlager in Chur durchgeführt. Nun, nach 12 Jahren war es endlich wieder soweit. Vom Mittwoch, 27. April 2016, bis Sonntag, 01. Mai 2016, wurde das dritte weltweite Schwarzgurtlager in der nationalen Sportanlage Papendal in Arnhem/NL durchgeführt. Aus dem Dojo Chur reisten Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, Shihan Toni Gansner, 5. DAN, Sensei Rolf Imhof, 4. DAN, und Sempai Fritz Trautmann, 2. DAN, nach Holland. Aus der Schweiz nahmen total 25 Schwarzgurtträger teil. Somit stelle die IFK Switzerland Kyokushinkai nach den Holländern die grösste Delegation – super!

Folgende 21 Nationen waren mit total 175 Yudanshas (Schwarzgurten) vertreten:

  • Argentinien
  • Armenien
  • Australien
  • Belgien
  • Brasilien
  • Deutschland
  • Grossbritannien
  • Holland
  • Israel
  • Iran
  • Irland
  • Nepal
  • Norwegen
  • Polen
  • Rumänien
  • Russland
  • Schweiz
  • Ukraine
  • Uruguay
  • USA
  • Weissrussland

Die Gesamtleitung lag bei Hanshi Steve Arneil, 10. DAN. Die Trainings bestanden aus Kihon, Kata, Kumite, Selbstverteidigung, Krav Maga, Messerkampf und Tonfa. Am letzten Tag durften Kyugrade dem Training auch beiwohnen. Trainiert wurde jeweils von:

  • 07.00 Uhr – 08.00 Uhr (alle mit Hanshi)
  • 10.00 Uhr – 11.30 Uhr (4 Wahlfächer wovon eines belegt werden musste)
  • 14.30 Uhr – 16.00 Uhr (4 Wahlfächer wovon eines belegt werden musste)
  • 16.45 Uhr – 17.45 Uhr (2 Wahlfächer wovon eines belegt werden musste)

Es war ein sehr lehrreiches Lager, an welchem viel Wissen vermittelt wurde. Der kameradschaftliche Teil konnte am Abend gepflegt werden. Wir danke den Karatekas der IFK Holland für die tolle Organisation. Das 4. weltweite Schwarzgurtlager ist fürs Jahr 2023 wiederum am selben Ort geplant.

14. Budotrainingstag

Am Samstag, 16. April 2016, fand der 14. Budotrainingstag in den Turnhallen der Gewerbeschule in Chur, unter der Leitung von Shihan Edi Gabathuler, 7. DAN, statt. Insgesamt 109 Karatekas aus 9 Dojos der IFK Switzerland nahmen daran teil.

Von 09.30 Uhr bis um 11.30 Uhr wurde Clicker in Gruppen und das Kyokushin-Kämpfen geübt. Von 12.30 Uhr bis bis 14.30 Uhr standen Katas - ebenfalls gruppenweise - auf dem Programm. Von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr wurden die Kombinationen und Techniken der jeweiligen Gurte geübt. Die Trainings wurden von folgenden Instruktoren geleitet:

  • Shihan Beat Näpflin, 6. DAN, Dojo Kriens
  • Shihan Ruth Näpflin, 6. DAN, Dojo Kriens
  • Shihan Fadil Haxhosaj, 5. DAN, Dojo Obwalden
  • Shihan Toni Gansner, 5. DAN, Dojo Chur
  • Sensei Rolf Imhof, 4. DAN, Dojo Chur
  • Sempai Fritz Trautmann, 2. DAN, Dojo Chur
  • Sempai Ronny Schlegel, 1. DAN, Dojo Ilanz

Herzlichen Dank den instruierenden und allen teilnehmenden Karatekas. Es war ein toller Anlass – OSU.

Weekend Sarnen

Vom Freitag, 04. März 2016, bis zum Samstag, 05. März 2016, fand das jährliche Weekend in Sarnen statt. Aus unserem Dojo nahmen 25 Kinder und Erwachsene teil, ein neuer Rekord – super. Namentlich waren dies:

Shihan Edi Gabathuler 7. DAN
Shihan Toni Gansner 5. DAN
Sensei Rolf Imhof 4. DAN
Sempai Fritz Trautmann 2. DAN
Sempai Andi Janka 1. DAN
Sutharshan Thavarasah 1. Kyu
Nadja Gansner 1. Kyu
Sergio Laim 1. Kyu
Fabian Cajacob 2. Kyu
Alessia Albanesi 3. Kyu
Luca Remo Gansner 3. Kyu
Aron Janka 3. Kyu
Andreas Thöny 4. Kyu
Samira Janka 5. Kyu
Samira Cajacob 6. Kyu
Jasmin Hartmann 7. Kyu
Julia Hartmann 7. Kyu
Carolina Raschein 7. Kyu
Dario Cajacob 8. Kyu
Enrico Lampert 8. Kyu
Stefan Demarmels 10. Kyu
Angela Egli 10. Kyu
Carlo Kurfess 10. Kyu
Pascale Lienhard 10. Kyu
Jann Lampert Weissgurt

Als Hauptinstruktor amtete Shihan David Pickthall, 6. DAN und Vizepräsident des Weltverbandes. Trainiert wurde am Freitagabend von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Danach ging es am Samstag von 07.00 Uhr bis 08.00 Uhr, von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr weiter. Die Themen waren spezielle Aufwärmübungen, Kampfkombinationen, Kämpfen und Katas mit Selbstverteidigungserklärungen. Das Ganze wurde um 19.00 Uhr mit einem Schiedsrichterkurs im Clicker, welcher von Shihan Toni geleitet wurde, abgerundet.

Wir danken Shihan Klaus Ming und seinen Karatekas für das Organisieren des lehrreichen Kurses. Zudem danken wir allen Karatekas aus unserem Dojos, welche ihr Fahrzeug zur Verfügung stellten. Ohne sie wäre es nicht möglich, eine so stattliche Anzahl Churer Karatekas zum Weekend Sarnen zu bringen – domo arigato gozaimashita.

1. Dojomedaille

Am Donnerstag, 01. März 2016, ging es um die erste Dojomedaille „Beste Kraftübungen“. Es nahmen daran sieben Weissgurte teil. Nachdem sie 2 x 15 Liegestützen, 2 x 15 Kniebeugen und 2 x 15 Bauchaufzüge gemacht hatten, wurde die Bewertung von den vier Instruktoren vorgenommen. Am Ende des Trainings konnte Nuria Tanno die Dojomedaille „Beste Kraftübungen“ entgegennehmen – herzliche Gratulation.

DAN-Seminar

Am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Januar 2016, fand das jährliche DAN-Seminar mit dem Präsidenten des IFK-Weltverbandes, Hanshi Steve Arneil, 10. DAN aus Grossbritannien statt.

Für das Samstagtraining trafen 37 Schwarzgurte von der IFK Switzerland Kyokushinkai im Dojo in Sarnen ein. Das Thema waren die Techniken in der fünffachen Ausführung. Zudem wurden diverse Erklärungen zu den einzelnen Techniken gegeben.

Am Sonntag konnten nur noch die 12 Karatekas mit dem 3. DAN und höher vom Wissen von Hanshi profitieren. Das spezielle Thema war die Körperspannung, sei dies in den Fäusten und Armen oder aber auch während den karatespezifischen Stellungen.

Hanshi gelang es ein Mal mehr, uns mit seiner packenden Art in den Bann des Kyokushinkai Karates zu ziehen - herzlichen Dank für die lehrreichen Stunden.